Zurück zur ÜbersichtResilienz gegen hydrologische Extremereignisse

THALESruhr-Transferprojekt

44801 Bochum, Am Hochschulcampus 1

Starkregen-Ereignisse mit kurzen Vorwarnzeiten nehmen auch im Ruhrgebiet als Folge des Klimawandels zu. Nicht selten sind damit enorme Sachschäden und die Gefährdung von Menschen verbunden.

Um die Widerstandsfähigkeit der Ruhrgebietsstädte zu verbessern, entwickelt das THALESruhr-Transferprojekt "Resilienz gegen hydrologische Extremereignisse" ein KI-gestütztes Frühwarnsystem für klimabedingte Extremwetterereignisse wie Starkregen, urbane Sturzfluten und Hochwasser und erprobt es in Zusammenarbeit mit Städten.

Hierzu wird ein hydrometeorologisches Sensornetzwerk zur Wasserstandmessung aufgebaut, insbesondere an kritischen Punkten wie Unterführungen und Brücken. Das Frühwarnsystem unterstützt die Planungen von Einsatzkräften, dient aber auch der Verbesserung der Stadtplanung, beispielsweise bei der Umsetzung des Schwammstadtprinzips. Bürger:innen hilft das Frühwarnsystem durch fundierte Informationen, die in Gefahrenkarten und Warn-Apps einfließen und bei Selbstschutzmaßnahmen durch bauliche und organisatorische Vorsorge. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Resilienz von Städten und Bürger*innen durch präventive Maßnahmen, technische Innovationen und Wissensaustausch.

Das Transferprojekt "Resilienz gegen hydrologische Extremereignisse" ist Teil des Nachhaltigkeitsprojektes THALESruhr der Hochschule Bochum.

Die Resilienz von Städten und ihrer Bevölkerung gegenüber klimabedingten Extremwetterereignissen wie Starkregen, urbanen Sturzfluten und Hochwasser zu erhöhen.

Existenziell für das Projekt ist die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Kommunen. Die Kommunen sind einerseits Baulastträger ihrer Bauwerke und müssen für etwaige Montagen von hydrometeorologischen Sensoren ihre Zustimmung geben. Andererseits sind die Kommunen Nutzer, der durch das Frühwarnsystem bereitgestellten Informationen.

Mit das größte "Learning" aus dem Projekt bis jetzt ist: Entscheidungsprozesse in Kommunen/Ämtern bei der Zeitplanung berücksichtigen, rechtliche/versicherungstechnische Aspekte müssen im Vorfeld der Zusammenarbeit mit Kommunen geklärt sein, persönliches Interesse/Begeisterung an der Projektidee von beteiligten Personen bringt einen enormen Vorteil in der Umsetzung und Zusammenarbeit.

Anschrift

Resilienz gegen hydrologische Extremereignisse

Am Hochschulcampus 1
44801 Bochum
Deutschland

0234 36186-9738
anika.hotzel[at]hs-bochum.de
Hochschule Bochum, Am Hochschulcampus 1, 44801 Bochum


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